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Wiesbaden, die größte Stadt des Rheingaus, liegt am
rechten Ufer des Rheins gegenüber der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt
Mainz, mit der es ein Doppelzentrum bildet, in einer Gebirgsmulde des
Main-Taunus-Vorlandes. Die Mulde wird begrenzt vom Neroberg im Norden, der
Bierstadter Warte im Osten, dem Biebricher Wald im Westen und dem Hainer
Berg im Süd-Osten. Ihre geographische Lage ist 50° 05' nördlicher Breite
und 08° 15' östlicher Länge. Die Höhenlage der Innenstadt beträgt 115
Meter am Schloßplatz, der höchste Punkt der Stadt befindet sich mit 608
Metern am Rheinhöhenweg, der niedrigste Punkt an der Hafeneinfahrt
Schierstein mit 83 Metern. Das Stadtgebiet hat eine Größe von 204
Quadratkilometern, misst von Nord nach Süd 17,6 Kilometer und von West nach
Ost 19,7 Kilometer. Im Norden wird es von ausgedehnten Waldgebieten (27,4%
des Stadtgebietes), im Westen von Weinbergen und im Osten von
landwirtschaftlich genutzten Flächen (31,1%) umgeben. Von der 79 Kilometer
langen Stadtgrenze bildet der Rhein 10,3 Kilometer. Östlich, aber auch
westlich und auf dem Stadtgebiet, erstreckt sich der Rheingau. Wiesbaden
wird deswegen auch als Tor zum Rheingau bezeichnet. |
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